Archived entries for Shneiderman

Visuelle Exploration digitaler Datenbestände –
Harald Reiterer

In diesem Paper stellt Harald Reiterer allgemeine Erfahrungen bei der Konzeption und Entwicklung von Wissensmedien (Knowledge Media) zusammen. Dabei werden erst allgemeine Inhalte besprochen bevor das System VisMeB vorgestellt und erläutert wird.

Von digitalen Datenräumen zum Wissen

  • Der Prozess der Wissensverarbeitung kann nach Reiterer grob in vier Phasen unterteilt werden. Diese sind die Informationsbeschaffung (Suche/acquire information), die Auswertung und Aufbereitung der Daten (Zusammenführen von verschiedenen Datenquellen, Extrahieren der Informationen aus den Daten/make sense of it), das Erstellen eines neuen Wissensartefakts (ein neues Buch, ein neuer Vortrag/create something new) und die Weiterverarbeitung des neues Wissensartefakts (Halten eines Vortrags/act on it)
  • Ein außerhalb des (digitalen) Arbeitsplatzes des Wissensverarbeiters (Information Workspace) liegender Bereich wird oft als Informationsraum (Infosphere) bezeichnet.
  • Innerhalb des Workspace spielen sogenannte visuelle Wissenswerkzeuge (Visual Knowledge Tools) eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um spezielle Werkzeuge, die vor allem bei der Auswertung und Aufbereitung von Daten helfen, in dem sie bestimmte visuelle Schemata anbieten, die beispielsweise einen schnellen Vergleich von Daten oder das Erkennen von Ähnlichkeiten bzw. Besonderheiten innerhalb eines Datenbestandes ermöglichen.

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User Interface Design – Ben Shneiderman

In diesem Buch gibt Ben Shneiderman viele nützliche Tipps zur Gestaltung von Interfaces. Genauso werden viele Grundlagen der Gestaltung beschrieben.

Im zweiten Kapitel beschreibt Shneiderman Theorien, Prinzipien und Richtlinien zur Interfacegestaltung. Dabei geht er besonders auf die Berücksichtigung der Nutzer beim Interfacedesign ein. Danach gibt er acht allgemeine Regeln für das Interfacedesign aus um dann auf das Prinzip hinzuweisen, dass Fehler so gut es geht vermieden werden sollen. Anschließend werden noch Richtlinie für die Datenanzeige und -eingabe vorgestellt. Ebenfalls wird auf die Balance zwischen der Automatisierung und der menschlichen Kontrollle näher betrachtet.

In Kapitel sechs werden direkt manipulative und virtuelle Umgebungen betrachtet. Dabei wird die direkte Manipulation erst definiert um dann Vor- und Nachteile dieser Interaktionsart aufzuzeigen. Danach werden Richtlinien für Icons und das visuelle Denken präsentiert.

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Strategien zur Suche in digitalen Bibliotheken –
Sven Frankmöller – Extract

In seiner Diplomarbeit „Strategien zur Suche in digitalen Bibliotheken“ erläutert Sven Frankmöller erstmal die Grundlagen der Suchstrategien nach Bates und Belkin.
Dabei geht er erst näher auf die Suchaktivitäten ein. Diese bestehen laut Bates aus Moves, Taktiken (Monitoring Tactics, File Structure Tactics, Search Formulation Tactics, Term Tactics und Idea Tactics), Stratagemen (Footnote Searching, Citation Searching, Journal Run, Area Scanning, Subject Search and Author Search) und Strategien.
Danach werden die von Bates beschriebenen Systemintegrationen erläutert. Diese sagen aus wie viele Aufgaben das System dem Nutzer abnehmen sollte. Dazu teilt sie die Systemintegration in fünf Ebenen ein. Bei Ebene 0 wird dem Nutzer vom System keine Hilfe angeboten. Continue reading…



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