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UX Modell nach Kort, Vermeeren & Fokker

modell_vermeeren

FUN (Carroll, Thomas)

Im Paper versuchen Carroll und Thomas herauszufinden, was der Unterschied zwischen leichter Bedienung und Spaß ist.

Eine leichte Bedienung geht mit einer Einfachheit / Klarheit einher.

Spaß setzt allerdings ein gewisses Maß an Komplexität voraus, damit man nicht davon gelangweilt ist. Die Komplexität darf den Nutzer aber auch nicht überfordern. Die Anwendung muss interessant bleiben, aber muss dennoch zu bewältigen sein.

Andererseits kann der Nutzer auch Spaß an der Bedienung haben, wenn etwas einfach gestaltet und zu erlernen ist.

Wie wichtig ist FUN?

Spaß hat Einfluss darauf, was Nutzer bei der Bedienung ausprobieren und darauf, wie lange sich Nutzer damit beschäftigen.

UX – User Experience

ux

„A product has to be balanced, it should provide value, fulfill the needs of the users, and make good business sense. But if it doesn’t feel right, who cares if it works? We need both pleasure and function. Beauty and usability.“
[Don Norman, 2002]

Hassenzahl beschreibt mit UX mehr als nur Gebrauchstauglichkeit:

  • Erleben, subjektiv, Urteile
  • Bedürfnisse, die über die rein Aufgabenerledigung hinausgehen
  • Fokus auf den positiven Aspekten der Nutzer-Produkt-Beziehung

Tractinsky (1998, 2000): „What is beautiful is usable.“
Hassenzahl (2004): „Schönheit ist hedonisch, nicht pragmatisch.“

Hassenzahl zieht ein Fazit für dir Gestaltung von Produkten:

  • Zusammenspiel von pragmatischen und hedonischen Qualitäten explorieren – bei Konsumentenprodukten aber auch und gerade in Arbeitssystemen
  • Fokus auf die positiven Aspekte von Technik und Arbeit
  • Von der Vermeidung von Nutzungsproblemen zu freudvollem Nutzungserleben

Anfoderungen an Such-/Filter-/Sortierungselement

Eine Baustelle in unserem Designkonzept ist das Element zur Suche, zum Filtern und zum Sortieren. Problem bei der Gestaltung ist, dass alle drei Elemente ähnlich, aber doch verschieden sein sollen. Und man sollte sie kombinieren können (Filter kann man z.B. an einen Suchbegriff andocken).

Filter, Suche und Sortierung basieren auf dem gleichen Ausgangselement: Auf der Darstellung in der Detailansicht.
Die Darstellung in der Detailansicht des Buches wird übernommen. Sobald man das Element auf den Hintergrund zieht, wird man gefragt, ob es als Suche oder Filter angewendet werden soll.
details_suche

Dieselbe Darstellung kann erzeugt werden, indem man lange auf den Bildschirm drückt. Man wird dann gefragt, ob man suchen, filtern oder sortieren möchte:
blobfilter

Die angezeigten Suchanfragen kann man wiederum filtern und / oder sortieren. Die Darstellung muss so ausgelegt sein, dass man bei langem Drücken auf den Suchbegriff, Filter/Sortierungen aufrufen kann.
umfilterergaenzen

Filter die bislang auf den gesamten Hintergrund angewendet wurden, können nachträglich auch an nur einen Suchbegriff angedockt werden:
filterandocken

FAZIT:
Such-, Filter-, Sortier-Begriffe auf dem Screen müssen gleich gestaltet sein, wie die Begriffe in der Detailansicht. Es muss zusätzlich sichtbar sein, ob es sich um eine Suche, einen Filter oder eine Sortierung handelt. Die Elemente müssen um einige Funktionen ergänzt werden: Abfrage, ob dieser Begriff ein Filter oder eine Suche sein soll? Möglichkeit Filter daran anzudocken.

Die gestalteten Elemente könnten auch bei den Token und bei der HdM-Card Verwendung finden.

Name / Logo

Hier erste Gedanken zum Namen unserer Anwendung:

logos1

Designign for Search:
Making Information Easy to Find

In diesem Paper greifen die Autoren unter anderem das berrypicking model von Marcia Bates (1999) auf. Dieses Modell besagt, dass die Informationssuche ein fortdauernder Prozess ist.
Das Paper liefert für uns interessante Erkenntnisse im Bereich Suchbegriffeingabe, Suchprozess und Trefferauswahl:

  1. Häufigkeit der Suchbegriffe
  2. Das Paper liefert ausserdem das Ergebnis, dass
    – es wenige populäre Suchbegriffe gibt, die fast jeder bei der Suche eingibt
    – es sehr viele Begriffe gibt, die nur selten benutzt werden
    – populäre Suchbegriffe konstant bleiben

    search_terms

    Wiggins (2002) betont, dass genau die am häufigsten genutzten Schlagworte zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen sollten.

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Tastatur

Zwei Entwürfe für die Tastatur sind in der Dropbox. Was mir zu dem Konzept von der Tastatur noch eingefallen ist:

  • erscheint immer in gleicher Größe
  • kann vergrößert werden, falls jemand dickere Finger hat
  • es gibt eine Minimal- und eine Maximalgröße

Wann hat der Nutzer die Möglichkeit Text einzugeben?

  • Suche
  • Filter
  • Sortierung
  • Vergabe von Tags
  • Einrichten von Themengebieten im Memoboard
  • Kommentieren von Büchern im Memoboard

Fragen

  • Welche Sonderzeichen, bspw. @, brauchen wir?
  • Sind diese Sonderzeichen auf Extratasten? Oder gibt es eine Apfel- oder Strg-Taste?

Visualisierung zur Unterstützung der Suche in
komplexen Datenbeständen (P. Elzer, U. Krohn)

Das Informationsbedürfnis von Wissenschaftlern ist oft „unscharf“, d.h. sie stehen oft vor Problemen und sie können in den seltensten Fällen genau angeben, welche Informationen sie zur Lösung benötigen.
Nach Meadow ist es jedoch vor allem ausschlaggebend für den Erfolg eines Suchprozesses, dass „…der Nutzer sein Informationsbedürfnis selbst versteht und erkennen kann, was dieses Informationsbedürfnis befriedigt“.

informationssuche
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Gestaltungsbausteine

Unser Konzept birgt einige Baustellen, die wir nacheinander abarbeiten werden:

  • Auswahl / Anzeige HdM-Card
  • Auswahl / Anzeige Token
  • Auswahl / Anzeige bei langem Touch mit dem Finger
  • Übersicht über Bücher
  • Detailansicht
  • Verbindungslinien
  • Filter, Sortierung, Suche
  • Tastatur
  • Papierkorb
  • Buttons oder Ähnliches für Konto, Memoboard, Drucken und Hilfe
  • Hintergrund

Technische Daten Multitouch-Table

Hier ein paar vorläufige Eckdaten zu unserem Tisch:

  • Funktioniert über Rear DI (Diffused Illumination)
  • 90 x 65 cm
  • 2551 x 1843 px bei 72 dpi
  • Höhe: 100 cm
    d.h. der Abstand des Nutzers zur Oberfläche ist ca. 60-80 cm
    minimale Schriftgröße ist nach (Wandmacher, 1993) ca. 1,7 mm
  • links und rechts ca. 25 cm Ablagefläche
  • RGB Farbwerte

Der Tisch könnte zum Beispiel so aussehen:

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