Interaktionsdesign – Michael Herczeg

In diesem Buch beschreibt Michael Herczeg die Grundlagen des Interaktionsdesigns. Ein Extract liegt in der Dropbox. Das ganze Buch ist nur Theorie und sicherlich hilfreich für die Einordnung unseres Systems im Interaktionsdesign.

Im ersten Kapitel führt er in die Problemstellung ein.

Im zweiten Kapitel beschreibt er die Modelle und Theorien für Mensch-Computer-Systeme. Hier werden kommunikationsorientierte Systeme und handlungsorientierte Systeme genauer betrachtet. Bei unserem System wird es sich um ein handlungsorientiertes System handeln.

Im dritten Kapitel werden die Systemparadigmen für Mensch-Computer-Systeme erläutert. Diese beruhen auf den Konzepten der Basismodelle aus dem zweiten Kapitel. Zu den Systemparadigmen gehören Kommunikationspartner, Handlungsräume, Mediale Systeme und eingebettete Systeme. Bei unserem System wird es sich später um ein Mediales System handeln, da der Benutzer in Informationsräumen die Informationen suchen und finden wird.

Im vierten Kapitel beschreibt Herczeg die verschiedenen Gestaltungsmuster. Zu diesen gehören Kommandosysteme, Menü-Masken-Systeme, Hypermediasysteme, Virtual Reality-Systeme, Augmented Reality-Systeme und Mixed-Reality-Systeme und Tangible Media. Unser System wird am ehesten bei den Hypermediasystemen einzuordnen sein, enthält aber auch Tendenzen zu Menü-Masken-Systemen.

Im fünften Kapitel werden die grundlegenden Interaktionsformen erläutert. Dazu gehören deskriptive Interaktionsformen mit Symbolen, formalen Sprachen und natürlichen Sprachen. Eine andere Form sind die deiktischen Interaktionsformen. Dazu gehören Icons, Menüs, beschriftete Funktionstasten, metaphorische Interaktionsformen und Netze.
Von den von Herczeg beschriebenen Interaktionsformen werden viele in unserem System auftauchen, da es unterschiedlichste Anforderungen erfüllen soll.

Im sechsten Kapitel werden die Informationsausgabe und Ausgabegeräte unter die Lupe genommen. Hier werden grundlegende visuelle Informationsausgaben wie Typographie, Farbgestaltung, graphische Gestaltung und die Anordnung von Informationen erklärt. Dann wird weiterhin noch auf akustische Informationsausgaben aufmerksam gemacht, sowie auf haptische und kinästhetische.

Im siebsten Kapitel geht es um die Informationseingabe und Eingabegeräte. Dazu werden die üblichen Eingabeformen per Tastatureingabe, Zeigehandlungen mit Zeigeinstrumenten, Eingabearmaturen und Spracheingabe betrachtet. Dann werden noch neuere Eingabetechniken vorgestellt. Zu diesen Techniken gehören die Blickbewegungseingaben, Gestikeingaben, Eingabe per Körperbewegungen, Handschrift und Mimikeingabe.
Von den hier vorgestellten Techniken werden mehrere in unserem System genutzt werden. Zumindest die Tastatureingabe und Zeigehandlungen sind gesetzt. Über weitere Eingabemethoden könnte nachgedacht werden.

Im achten Kapitel zeigt Herczeg auf, dass auch Hilfesysteme beim Interaktionsdesign berücksichtigt werden sollten. Er stellt die verschiedenen Möglichkeiten vor wie ein Hilfesystem konzipiert sein kann.

Im neunten Kapitel beschäftigt er sich mit Historysystemen, denn auch diese sind wichtig für die effiziente Nutzung eines Systems. Grundlegende Aktionen werden hier besprochen (Again, Redo, Undo, etc.).