Microsoft Surface an der HdM

Heute haben wir eine Stunde lang den Microsoft Surface ausprobiert und analysiert. Der Tisch ist für zwei Wochen an der HdM, da Frau Höflacher im Rahmen ihrer Bachelorarbeit Usability Test daran durchführt.

Grundlegendes

  • Die Kameras erkennt die Schatten, die der Finger usw. auf den Tisch wirft und reagiert darauf hin
  • Tokens (z.B. Visitenkarte) haben an der Unterseite Fiducials in Form von weissen Punkten. Die Kamera identifiziert diese und zeigt entsprechende Inhalte an
  • matte Oberfläche. Dadurch vermeidet man Spiegelungen und störende Fingerabdrücke
  • Oberfläche relativ klein
  • getestet wurden die Standardanwendungen von Microsoft Surface und die UID Kundenpräsentation auf Messen
  • Das Produktdesign erinnert an ein iPhone in Übergröße
  • Bedienung in 360 Grad möglich
  • Das System erkennt, von welcher Seite aus der Screen bedient wird

Was uns bei der Bedienung aufgefallen ist:

  • z.T. unscharfe Darstellung (z.B. bei der UID-Anwendung)
  • Text ist z.T. schlecht lesbar. Die Lesbarkeit ist abhängig vom Rotationsgrad, von der Skalierung und vom Kontrast.
  • Latenz z.T. sehr groß. Abhängig davon ob man ein Video oder eine Vektorgrafik bewegt
  • Mediaplayer und Fotogalerie interessant, da man hier schnell durch seine eigene Bibliothek navigieren kann
  • das System ist schnell überfordert
  • Störungen in der Bedienung, wenn es im Raum zu hell ist
  • sobald man ein Element berührt, wird ein Schatten sichtbar. Ein Hochheben des Objektes wird manipuliert.
  • wenn man ein Objekt zu schnell über den Tisch bewegen will, slided das Objekt auf seine Ausgangslage zurück. Bei versehentlicher Interaktion mit einem Element kann abgebrochen werden, indem man den Finger ganz schnell über den Tisch bewegt.

Ideen für „BIBinTOUCH“

  • Um die Lesbarkeit zu verbessern, sind die Objekte nicht beliebig rotierbar. Es werden Raster festgelegt, in die die Elemente einrasten können
  • Token zur personalisierten Anwendung (Studenten-/Bibliotheksausweis)
  • Token für die verschiedenen Lehrveranstaltungen. So können Literaturlisten angezeigt werden
  • größeres Display
  • matte Oberfläche