Archived entries for Theorie Datenvisualisierung

Visualizing Data von Ben Fry

Die wichtigste Aufgabe bei der Datenvisualisierung ist nach Ben Fry die, die Fragen herauszufinden, die mit der Visualisierung beantwortet werden sollen.

Ben Fry glieder den Prozess der Datenvisualisierung in folgende Schritte:

  • Daten erfassen
  • Daten analysieren: Daten in Kategorien ordnen, strukturieren
  • Daten filtern: Nur die Daten behalten, die von Interesse sind
  • Statistische Methoden anwenden
  • Auf eine Art der Darstellung festlegen (Graph, Liste, Baumstruktur)
  • Präzisieren: die grundlegende Darstellung überarbeiten (z.B. Linienstärke variieren, Helligkeit,… um eine weiter Informationsebene zu visualisieren)
  • Interaktion: an welchen Stellen kann der Nutzer interagieren

In seinem Buch geht er auf folgende Visualisierungsformen näher ein: Mapping, Time Series  , Connections and Correlations, Scatterplot Maps, Trees, Hierarchies and Recursion.

Data Visualization Sliders
Stephen G. Eick (Paper)

In unserem Konzept hatten wir bereits angedacht, Slider einzusetzen, über die der Nutzer die Trefferliste filtern kann. In seinem Paper stellt Stephen G. Eick verschiedene Arten von Slidern vor. Slider sind grundsätzlich dazu da, um eine Auswahl an Informationen zu treffen. Sie sind leicht zu bedienen, intuitiv und haben einen sensibler Mechanismus um Werte zu spezifizieren:

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Information Visualization – Perception for Design
Colin Ware

In einem Kapitel seines Buches, schreibt Colin Ware, wie man mit Visualisierungen interagieren kann:

1. Two-Handed Interaction
Guiard’s kinematic chain theory (1987) sagt, dass die linke Hand eine Referenz auf alle Bewegungen sei, die mit der rechten Hand ausgeführt werden. Das Auge erkennt, je weiter man die rechte Hand von der linken wegbewegt, umso größer wird das Bild skaliert.

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Projection Techniques for Document Maps
Moritz Stefaner (Bachelorarbeit 2005)

In seiner Bachelorarbeit entwickelt Stefaner eine mögliche Visualisierungsform für ein Dokumentenverwaltungsprogramm. Ähnlich wie wir, versucht er eine große Menge an unterschiedlichen Daten so aufzubereiten, dass der Nutzer spezielle Informationen besser finden kann. Er versucht in seiner Visualisierungsform thematische Zusammenhänge zwischen den Dokumenten herauszuarbeiten.

Dabei erläutert er zunächst die Funktionsweise von klassischen Landkarten. Er zitiert dabei Waldo Tobler, der ein First Law of Geography aufstellt: „Everything is related to everything else, but cloxer things are more closely related.“ Stefaner überträgt die Visualisierungsform der Landkarte auf Mindmaps und schließlich auf sein zu entwickelndes Tool.

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Graphical Excellence nach Edward Tufte

Laut Tufte zeichnen sich Grafiken dann aus, wenn sie komplexe Daten klar, präzise und effizient vermitteln. Grafiken sollten:

  • die Daten darstellen
  • den Betrachter dazu veranlassen sich Gedanken über die Aussage zu machen, und nicht über die Methodik
  • vermeiden Daten zu verfälschen
  • viele Daten auf engem Raum darstellen
  • Zusammenhänge von vielen Daten klar und verständlich darstellen
  • dem Auge ermöglichen Daten zu vergleichen
  • die Möglichkeit bieten Details auf verschiedenen Ebenen ein- und auszublenden (von der groben Ansicht zur feinen Struktur)
  • die Absicht haben erklärend, explorativ, tabellarisch oder dekorativ zu sein
  • statistische und verbale Erklärungen eng miteinander verknüpfen


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