Archived entries for Theorie UX

Understanding, Scoping and Defining
User eXperience: A Survey Approach

Im Paper nähern sich die Autoren Law, Kort, Vermeeren, Roto und Hassenzahl einer Definition von User experience an. Eine Umfrage von Experten ergab, dass die Befragten unter dem Begriff „User Experience“ unterschiedlichstes verstanden. Eine genaue Definition von UX gibt es noch nicht.

Worin sie sich einig sind ist, dass UX dynamisch, Context-abhängig und subjektiv ist. Man geht auch davon aus, dass UX etwas individuelles ist.

Desweiteren kam heraus, dass Brand-Experience UX bei der Bedienung beeinflusst. Wenn man zum Beispiel mit einem Produkt interagiert, das man gerne mag, verzeiht man diesem Produkt auftretende Fehler/Bugs. Interagiert man dagegen mit einem Produkt, dass  man weniger mag, regt man sich innerlich über jeden Fehler doppelt so stark auf. Andererseits beeinflusst UX auch die Brand-Experience.

UX Modell nach Mahlke

modell_mahlke

UX Modell nach Kort, Vermeeren & Fokker

modell_vermeeren

FUN (Carroll, Thomas)

Im Paper versuchen Carroll und Thomas herauszufinden, was der Unterschied zwischen leichter Bedienung und Spaß ist.

Eine leichte Bedienung geht mit einer Einfachheit / Klarheit einher.

Spaß setzt allerdings ein gewisses Maß an Komplexität voraus, damit man nicht davon gelangweilt ist. Die Komplexität darf den Nutzer aber auch nicht überfordern. Die Anwendung muss interessant bleiben, aber muss dennoch zu bewältigen sein.

Andererseits kann der Nutzer auch Spaß an der Bedienung haben, wenn etwas einfach gestaltet und zu erlernen ist.

Wie wichtig ist FUN?

Spaß hat Einfluss darauf, was Nutzer bei der Bedienung ausprobieren und darauf, wie lange sich Nutzer damit beschäftigen.

UX – User Experience

ux

„A product has to be balanced, it should provide value, fulfill the needs of the users, and make good business sense. But if it doesn’t feel right, who cares if it works? We need both pleasure and function. Beauty and usability.“
[Don Norman, 2002]

Hassenzahl beschreibt mit UX mehr als nur Gebrauchstauglichkeit:

  • Erleben, subjektiv, Urteile
  • Bedürfnisse, die über die rein Aufgabenerledigung hinausgehen
  • Fokus auf den positiven Aspekten der Nutzer-Produkt-Beziehung

Tractinsky (1998, 2000): „What is beautiful is usable.“
Hassenzahl (2004): „Schönheit ist hedonisch, nicht pragmatisch.“

Hassenzahl zieht ein Fazit für dir Gestaltung von Produkten:

  • Zusammenspiel von pragmatischen und hedonischen Qualitäten explorieren – bei Konsumentenprodukten aber auch und gerade in Arbeitssystemen
  • Fokus auf die positiven Aspekte von Technik und Arbeit
  • Von der Vermeidung von Nutzungsproblemen zu freudvollem Nutzungserleben


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